16.04.2026 Am Bundeswehrsozial Werk müssen Spundwände gerammt werden – Anwohner befürchten Schäden an ihren Häusern

16.04.2026 Am Bundeswehrsozial Werk müssen Spundwände gerammt werden - Anwohner befürchten Schäden an ihren Häusern

Seit Montag werden beim in Sanierung und Umbau befindlichen Gebäude des Bundeswehrsozialwerk (BWSW)  in der Rösingstraße Spundwände gerammt. Hintergrund ist, dass die  denkmalgeschützten Fassaden der ehemaligen Jadekaserne im Sand auf Wangerooge mehr halt bekommen sollen. Die Gebäude sind bereits komplett entkernt, nur die Fassaden stehen noch. Das Rammen der Spundwände verursacht allerdings so starke Vibrationen, dass sich Risse in den Fassaden der bildeten und sogar schon Teile dieser Fassaden eingestürzt sind, woraufhin die Rammtätigkeiten sofort eingestellt wurden.

Die Anwohner um das BWSW bekommen diese Vibrationen auch zu spüren und haben deshalb Angst, dass auch an ihren Gebäuden Schäden entstehen könnten. Dies wurde in der Bürgerfragestunde des Rates am Dienstag Bürgermeisterin Mißmahl so auch schon mitgeteilt. Am darauffolgenden Mittwoch wurde die Kreisverwaltung informiert, die zudem durch das  Gebäude der Inselschule, deren Eigentümer sie sind, mit betroffen sind.

Am Mittwoch Nachmittag wurden dann seitens der beauftragten Baufirma vom BWSW alle Gebäude im Umfeld der Baustelle in Augenschein genommen, bereits vorhandene Schäden dokumentiert und fotografiert.

Am heutigen Donnerstag wurden Sensoren an den umliegenden Gebäuden angebracht, die, wenn die Vibrationen zu stark werden ein Signal senden, damit die Rammarbeiten sofort eingestellt werden. In der Inselschule wurden diese Sensoren sogar teils in den Fach- und Klassenräumen angebracht.

An den Fassaden des BWSW werden Holzstützen angebracht, um weitere Schäden zu vermeiden.

Da bei dem Lärm und den Vibrationen der Unterricht in der direkt zum BWSW angrenzenden Grundschule sehr schwer, das Wetter zur Zeit aber sehr schön war, zogen es Teile der Grundschule am Donnerstag vor, den Unterricht in den Rosengarten zu verlagern.

Insgesamt müssen über 40 dieser Spundwände gerammt werden.

Wie es weiter gehen wird, muss man schauen…