26.10.2026 Sturm “Manja” fügt in der Nacht von Sonntag auf Montag schwere Sandverluste zu – jetzt auch mit PM der Kurverwaltung
26.10.2026 Sturm "Manja" fügt in der Nacht von Sonntag auf Montag schwere Sandverluste zu - jetzt auch mit PM der Kurverwaltung
Die Ostfriesischen Inseln erreichte der Sturm Manja in voller Stärke erst in der Nacht vom Sonnatg, den 25.10.2026 auf Montag, den 26.10.2026.
Das Hochwasser lief Sonntag Nacht um 23.42 Uhr mit 8.17, +1.67 m über das Mittlere Hochwasser (MHW) auf, und hinterliess am Touristenstrand und an den Schutzdünen im Osten der Insel erhebliche Schäden durch Sandverluste. Am Touristenstrand sind mit 40.000 Kubikmetern Sand mehr als die Hälfte des Sandes durch Sturm “Manja” in die Nordsee gespült worden.
Ursprünglich waren der Nidersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie noch von einem Wasserstand von mehr als 1.75 m über MHW ausgegangen, was dann das Schließen der Deichscharts bedeutet hätte, davon hatte man am frühen Sonntag Nachmittag, angesichts der neuen Berechnungen aber abgsehen.
Für die zahlreichen Touristen, insbesondere den letzten Herbstferiengästen auf der Insel, war der Sturm eine Bereicherung.
Viele schauten sich das Naturschauspiel an, Kinder badeten in der auflaufenden See, während die Eltern an der Abbruchkante standen, ohne zu wissen, in welche Gefahr sich ihre Kinder damit aber auch begeben haben.
Für die Kurverwaltung Wangerooge ist diese erste kräftige Herbststurm finannziell eine Katastrophe, da der weggespülte Sand im Frühjahr mühsam wieder angefahren werden muss, und man sicherlich noch mit weiteren Stürmen bis zum Frühjahr rechnen muss.
Alle Übergänge im Osten der Insel, bis auf “Neudeich” mussten aufgrund der hohen Abbruchkanten vom NLWKN geschlossen werden.















