07.08.2026 – 12 Jugendliche vom Internationalen Jugend- Gemeinschaftsdienst (ijgd) zum 17. Mal im Arbeitseinsatz auf Wangerooge

07.08.2026 - 12 Jugendliche vom Internationalen Jugend- Gemeinschaftsdienst (ijgd) zum 17. Mal im Arbeitseinsatz auf Wangerooge

Für 15 Tage, vom 01..-15.08.2026, sind erneut 12 junge Erwachsene aus acht Nationen zu einem Arbeitseinsatz auf der Nordseeinsel Wangerooge gekommen. Die jungen Arbeitshelfer, 8 Mädchen und 4 Jungen, kommen für diesen Arbeitseinsatz eigens aus Spanien (2), Tschechien, Italien (2), Niederlande, Slovakei, Russland, Frankreich, und Deutschland, um die Neophyten: Traubenkirsche, die schwedische Mehlbeere, Kartoffel- oder auch Inselrose oder die Aronia, auch bekannt als Apfelbeere, im Nationalpark Niedersächsische Wattenmeer, im Weltnaturerbe auf der Nordseeinsel Wangerooge, zu Leibe zu rücken. Betreut werden die 12 Jugendlichen in den zwei Wochen von Matteo Staus vom Mellumrat.

Bereits seit 2009 werden diese Maßnahmen als jährliche Camps, seit nunmehr 17 Jahren in Zusammenarbeit zwischen dem ijgd, der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, dem Mellumrat und der Gemeinde Wangerooge um das größtes atlantische Küstenheidegebiet auf der Insel Wangerooge zu schützen durchgeführt. Der stellvertretende Bürgermeister Peter Kuchenbuch-Hanken bedankte sich mit einem Jutebeutel gefüllt mit kleinen Präsenten bei den Teilnehmer/Innen. Die Koordination der Arbeiten auf der Insel, die im Oldenburger Jugenderholungswerk (OJE) auf der Insel unterkamen, übernahmen die Nationalparkverwaltung, der Mellumrat und der ijgd, unterstützt von der Gemeindegärtnerei.

Hinter dem ijgd verbirgt sich die größte und älteste Workcamp Organisation Deutschlands. Der ijgd wurde 1949 als gemeinnütziger Verein der internationalen Jugendarbeit gegründet. In den Workcamps leben junge Leute aus aller Welt für drei Wochen zusammen, arbeiten fünf Stunden täglich in einem gemeinnützigen Projekt und gestalten gemeinsam ihre Freizeit. Das Zusammenleben in der internationalen Gemeinschaft ermöglicht ein intensives Kennenlernen fremder Kulturen innerhalb der Gruppe und der Gastgemeinde. Die Workcamps dienen somit der Völkerverständigung und dem interkulturellen Leben. Jedes Jahr beteiligen sich mehr als 1500 Freiwillige in 100 Workcamps in ganz Deutschland.

Finanziell unterstützt wird dieses Projekt auf Wangerooge durch die Stiftung Gewässerschutz Weser-Ems  vom Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV), vertreten durch die Geschäftsführerin Annette Groth und Heike Hobbensiefken von der Umweltbildung des OOWV.

BU: v.l.n.r. die 12 Camp-Teilnehmer*innen zusammen mit Gundolf Reichert vom Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer in Wilhelmshaven (obere Reihe 10.v.l.), Heike Hobbensiefken (12.v.l.) von der Umweltbildung des OOWV, Geschäftsführerin Annette Groth von der Stiftung Gewässerschutz Weser-Ems vom Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV)  (13.v.l.) und dem Betreuer der 12 Jugendlichen Matteo Staus vom Mellumrat (14.v.l.)