15.01.2026 Klaus-Peter Wolf – Zwanzig Jahre Ostfriesenkrimis

15.01.2026 Klaus-Peter Wolf - Zwanzig Jahre Ostfriesenkrimis

Der 20. Fall für Ann Kathrin Klaasen stellt für die Kommissarin eine der größten Herausforderungen ihrer Karriere dar und markiert einen Wendepunkt in ihrem Leben. Sie erhält ein Erbe. Wenn sie es annimmt, verstößt sie damit gegen geltende Gesetze, könnte aber vermutlich viele Leben retten. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen.

In der Stadt Norden wird eine Frauenleiche im Krimimuseum gefunden. Eine zweite liegt vor dem Teemuseum. Schon wird vom Museumsmörder gesprochen. Ein raffiniertes Verwirrspielt beginnt.

Am 14. Februar wird Klaus-Peter Wolf um 20 Uhr den neuen Roman in Norddeich im Haus des Gastes vorstellen, einen Tag später tritt Bettina Göschl um 16 Uhr im Krimimuseum auf – „Die Schiffsgeister“, eine Veranstaltung für Kinder und Familien.

Nach 15 Millionen verkaufter Bücher und äußerst erfolgreichen Verfilmungen, die in 32 Ländern laufen, feiert Klaus-Peter Wolf mit dem 20. Band, „Ostfriesenerbe“, ein erstaunliches Jubiläum. Vor Kurzem erhielt er den Media Control Premium Award als meistverkaufter Kriminalschriftsteller in 2024 und 25.

Wie erklärt sich der Autor den Erfolg?

Klaus-Peter Wolf: Viele Menschen haben inzwischen das Gefühl, Verbrecher würden überall nach der Macht greifen. Es gibt dadurch eine große Verunsicherung. Wer lebt schon gerne in einer Welt, die vom Organisierten Verbrechen regiert wird?
Es fällt uns auch immer schwerer, Fake News von korrekten Informationen zu unterscheiden.
In meinen Romanen breche ich das alles auf Ostfriesland runter. Ann Kathrin Klaasen und ihr Team sind auf der Suche nach der Wahrheit und erfüllen damit eine tiefe Sehnsucht in uns allen. Sie kämpfen unbestechlich um Gerechtigkeit und versuchen, eine Ordnung, in der sich leben lässt, aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen. Ein bisschen ist es das, was wir uns alle wünschen: Menschen, denen wir vertrauen können und die mit all ihren Widersprüchen und Problemen doch versuchen, das Richtige zu tun.“

Haben Sie auch Ostfriesenerbe als Hörbuch wieder selbst eingelesen?

Klaus-Peter Wolf: Ja, ich mache das sehr gerne. Im Studio lerne ich meine Figuren nochmal besser kennen, weil ich ihnen eine Stimme gebe.

Was erwartet uns bei Ihrem Auftritt?

Ich werde wieder von Bettina Göschl begleitet. Sie singt ihre Krimilieder und unterstützt damit meine Veranstaltung. Sie summt bei den Verfilmungen ja die Titelmelodie. Wenn sie auf der Bühne summt, sehe ich immer viele Menschen, die mitsummen und auch ihre Krimilieder mitsingen. Am Bass wird sie von Heinz Edzards, ihrem „Komplizen“, begleitet.

 

Der Jubiläumsband

Der erste Band der Krimireihe, „Ostfriesenkiller“, wird von vielen Fans „Die Einstiegsdroge“ genannt. Zum Jubiläum hat der Verlag eine limitierte Sonderausgabe herausgebracht. Hinten drin erzählt Klaus-Peter Wolf auf 60 Seiten in Anekdoten, wie er sich „langsam hochgescheitert“ hat. Ein Lesevergnügen für alle Fans.

Wie immer werden er und Bettina Göschl sich vor und nach der Lesung sich viel Zeit nehmen, um ihre Bücher zu signieren und mit den Fans Selfies zu machen.

Die nächsten Fernsehauftritte:

Am 30. Januar wird Klaus-Peter Wolf um 22 Uhr in der Talkshow „3nach9“ zu Gast sein

Am 09. Februar dann zwischen 12 und 14 Uhr im ZDF Mittagsmagazin und

Am 15. Februar ist er zu Gast auf dem „roten Sofa“ in der Sendung „DAS!“ im NDR, 18.45 – 19.30 Uhr

VITA:

Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im selben Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Seine Romane stehen regelmäßig auf Platz 1 der Spiegel-Bestseller-Liste, auch die Verfilmungen fürs ZDF sind Quotenrenner zur besten Sendezeit und begeistern Millionen von Zuschauern.
Mit über 15 Millionen verkaufter Bücher und Übersetzungen in 26 Sprachen zählt Klaus-Peter Wolf zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Hierfür wurde er 2025 mit dem Media Control Premium Award ausgezeichnet. Der Autor ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und engagiert sich ehrenamtlich als Schirmherr im Förderverein Stationäres Hospiz Norden e. V. Seit kurzem ist er auch Botschafter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Wenn der Autor nicht am nächsten Roman schreibt, dann kann man ihn in seinem Lieblingscafé in Norden treffen, wo er als äußerst erfolgreicher ehrenamtlicher Tortentester fungiert.

Fotos: Gaby Gerster