Landrat Sven Ambrosy wegen Sozialem Wohnungsbau auf Wangerooge

Landrat Sven Ambrosy wegen sozialem Wohnungsbau auf Wangerooge

Am Donnerstag war Landrat Sven Ambrosy in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsbaugesellschaft Friesland wegen eines Projektes im sozialen Wohnungsbau auf Wangerooge. Bekanntlich wollte die Wohnungsbaugesellschaft Friesland auf dem Gelände der ehemaligen Rettungswache an der Richthofenstraße ein Objekt bauen, dass 10 Wohnungen für den sozialen Wohnungsbau beherbergen sollte. Große Teile des Rates der Insel lehnten das Projekt an dieser Stelle jedoch wegen der zu volluminösen Bauweise ab, in dem Baugebiet ist lediglich eine zweigeschossige Bauweise erlaubt. Der Landkreis in Person des Landrates Ambrosy erwartete von der Gemeinde Wangerooge die B-Pläne entsprechend zu ändern, damit das Projekt doch hätte realisiert werden können, dies lehnte der Rat der Insel jedoch ab und bot der Wohnungsbau Friesland stattdessen ein Grundstück an der Alten Grundschule zum Tausch an. Für diese Lösung zeigte sich der Rat auf seiner letzten Ratssitzung Ende Juni einig und auch Landrat Svem Ambrosy signalisierte am Donnerstag im Kleinen Kursaal auf der öffentliche Veranstaltung, dass die Wohnungsbau Friesland mit dieser Lösung leben kann. Im nächsten Jahr soll nun schnellstmöglist mit der Umsetzung dieses Projektes begonnen werden. Geplant sind voraussichtlich 8-10 Wohnungen. Der Inselrat hätte gerne größere Wohnungen für Familien, das Objekt der Wohnungsbau sieht allerdings eher kleinere 1-2 Zimmerappartements vor. Hierüber werden wir gemeinsam mit der Gemeinde Wangerooge in Verhandlungen treten, so Ambrosy.

Rat und Bürgermeister Marcel Fangohr zeigten sich erleichtert, dass auf der Insel nun Wohnungen des sozialen Wohnungsbaus gebaut werden. „So schnell hätten wir das als Gemeinde nicht realisieren können“, so Bürgermeister Fangohr.

Aus dem Gebäude der alten Rettungswache an der Richthofenstraße sollen nun nach Umbau zwei Wohnungen entstehen, die dann im Besitz und Vermietung der Gemeinde stehen. Die Wohnungen an der Alten Grundschule werden von der Wohnungsbau Friesland vergeben.

Das zweite Thema auf der Tagesordnung des Besuches des Landrates Ambrosy auf der Insel war der Kindergarten. Eltern und Kinder des Kindergartens an der Jadestraße nutzten schon den Weg von Landrat Ambrosy vom Flugplatz zum Kleinen Kursaal, um auf ihr Anliegen, der Kindergarten dort zu belassen, wo er seit Jahren ist, nämlich im Dorf am der Jadestraße, auf sich aufmerksam zu machen. Überall standen Transparente. Auf der Oberen Strandpromenade warteten ca. 50 Eltern und Kinder sehnsüchtig auf das Erscheinen des Landrates.

Dieser begrüßte jeden persönlich mit Handschlag und versprach im Anschluss an das Thema sozialer Wohnungsbau, Fragen zum Kindergarten zu beantworten. Der Landkreis präferiert offensichtlich immer noch einen Neubau auf dem Gelände des DRK der Villa Kunterbunt. Die Inselgemeinde spricht sich eindeutig aus Kostengründen für den Umbau und die Renovierung des alten Gebäudes an der Jadestraße aus. Die Kosten müssen nun gegenübergestellt werden. Die Gemeinde muss bis Anfang August diese Kostenermittlung und ein Konzept für den Umbau sowie die Genehmigung der Landessozialamtes für den Kindergarten an der Jadestraße liefern, dann würde auch der Landkreis einem Umbau nicht im Wege stehen, so Ambrosy.