06.08.2025 14 Jugendliche vom Internationalen Jugend- Gemeinschaftsdienst (ijgd) zum 16. Mal im Arbeitseinsatz auf Wangerooge
06.08.2025 14 Jugendliche vom Internationalen Jugend- Gemeinschaftsdienst (ijgd) zum 16. Mal im Arbeitseinsatz auf Wangerooge
Für 12 Tage, vom 28.07.-08.08.2024, sind erneut 14 junge Erwachsene aus neun Nationen zu einem Arbeitseinsatz auf der Nordseeinsel Wangerooge gekommen. Die jungen Arbeitshelfer, 7 Mädchen und 7 Jungen, kommen für diesen Arbeitseinsatz eigens aus Mexiko, Spanien, Tschechien, Polen, United Kingdom, Frankreich, Belgien und Deutschland, um die Neophyten: Traubenkirsche, die schwedische Mehlbeere, Kartoffel- oder auch Inselrose oder die Aronia, auch bekannt als Apfelbeere, im Nationalpark Niedersächsische Wattenmeer, im Weltnaturerbe auf der Nordseeinsel Wangerooge, zu Leibe zu rücken. Betreut werden die 14 Jugendlichen in den zwei Wochen von Reinhild Singer und ihrem Mann Gerd Stickling, freiwilligen Helfern im “Aktivurlaub” vom Mellumrat.
„Bereits seit 2009 werden diese Maßnahmen als jährliche Camps, seit nunmehr 16 Jahren in Zusammenarbeit zwischen dem ijgd, der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, dem Mellumrat und der Gemeinde Wangerooge um das größtes atlantische Küstenheidegebiet auf der Insel Wangerooge zu schützen durchgeführt“, so Maike Isermann von der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer in Wilhelmshaven. Der stellvertretende Bürgermeister Peter Kuchenbuch-Hanken bedankte sich mit einem Jutebeutel gefüllt mit kleinen Präsenten bei den Teilnehmer/Innen. Die Koordination der Arbeiten auf der Insel, die im Oldenburger Jugenderholungswerk (OJE) auf der Insel unterkamen, übernahmen die Nationalparkverwaltung, der Mellumrat und der ijgd, unterstützt von der Gemeindegärtnerei.
Hinter dem ijgd verbirgt sich die größte und älteste Workcamp Organisation Deutschlands. Der ijgd wurde 1949 als gemeinnütziger Verein der internationalen Jugendarbeit gegründet. In den Workcamps leben junge Leute aus aller Welt für drei Wochen zusammen, arbeiten fünf Stunden täglich in einem gemeinnützigen Projekt und gestalten gemeinsam ihre Freizeit. Das Zusammenleben in der internationalen Gemeinschaft ermöglicht ein intensives Kennenlernen fremder Kulturen innerhalb der Gruppe und der Gastgemeinde. Die Workcamps dienen somit der Völkerverständigung und dem interkulturellen Leben. Jedes Jahr beteiligen sich mehr als 1500 Freiwillige in 100 Workcamps in ganz Deutschland.
Finanziell unterstützt wird dieses Projekt auf Wangerooge durch die Bürgschaftsbank Niedersachsen, dem Förderverein Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, der Naturschutzstiftung Friesland Wittmund Wilhelmshaven, der Niedersächsische Umweltstiftung sowie dem Kinder- und Jugendplan des Bundes.
BU: v.l.n.r. die 14 Camp-Teilnehmer*innen zusammen mit Gerd Stickling vom Mellumrat (vorne links), dem stellvertretenden Bürgermeister Peter Kuchenbuch-Hanken (obere Reihe 2.v.l.), Dr.Habil. Maike Isermann von der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer in Wilhelmshaven und der Betreuerin der 14 Jugendlichen Reinhild Singer vom Mellumrat (ganz rechts).