© Peter Kuchenbuch-Hanken  

wangerooge-aktuell.de zurück Nachrichten 17.-22.02.2014

Jeversches Wochenblatt 21.02.2014

Kindergarten läuft jetzt ganztags

AUSSCHUSS Gemeinde muss einen Fehlbetrag im Haushaltsplan auffangen

Auf dem Schulhof steht noch der geplante Bolzplatz aus.

WANGEROOGE/SAL – Der Wangerooger Kindergarten läuft jetzt im Ganztagsbetrieb. Seit dem 1. Dezember liegt die erforderliche Genehmigung dafür vor. Das heißt: Die Einrichtung ist jetzt von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr geöffnet. Um den Kindergarten, der sich in kirchlicher Trägerschaft befindet, ging es am Montagabend in der öffentlichen Sitzung des Schul- und Sozialausschusses der Gemeinde. Wie Bürgermeister Holger Kohls berichtete, werden im Kindergarten zurzeit 30 Mädchen und Jungen betreut, 18 in der Ganztagsgruppe, zwölf in der Krippe. „Alle sind froh, dass die Einführung des Ganztagsbetriebs so gut geklappt hat“, sagte Kohls. Die neue, fünfzehnstufige Gebührenordnung, die der Gemeinderat im vergangenen Jahr beschlossen hatte, sei auch vom Gemeindekirchenrat befürwortet worden und greife seit dem 1. Januar, so Kohls weiter, und das „zu aller Zufriedenheit“. Dem Ausschuss lag am Montagabend der Haushaltsplan des Kindergartens vor, der nach Auskunft des Bürgermeisters ein Volumen von 315 400 Euro hat. Darin schlagen allein die Personalkosten mit 240 000 Euro zu Buche. Von der Gemeinde sei ein Fehlbetrag in Höhe von 149 021 Euro abzudecken, berichtete Holger Kohls. Von den Ausschussmitgliedern ist der Haushaltsplanentwurf befürwortet worden. Darin enthalten sind bereits Mittel für eine zusätzliche Mitarbeiterin, die während der Mittagszeit stundenweise benötigt wird. Außerdem sind Bauunterhaltungsmaßnahmen geplant. Dem Kindergarten soll möglicherweise auch der Wunsch nach einem kleinen Anbau erfüllt werden, in dem die Kinderwagen untergestellt werden können. Die SPD-Fraktion hatte dem Fachausschuss einen Antrag vorgelegt, in dem es um die Schulhofgestaltung geht. Die im Zuge der Zusammenlegung von Inselschule und Grundschule auf dem Pausenhof geplanten Veränderungen seien nicht zum Abschluss gebracht worden, so die Sozialdemokraten. Speziell geht es um das Anlegen eines Bolzplatzes. Die Gemeinde sei hier nicht in der Pflicht, meinte der Bürgermeister. Sie habe ihren Part mit dem Aufbau der Spielgeräte erfüllt. Beim Bolzplatz sei der Landkreis gefordert, mit dem die Gemeinde nun verhandeln soll.

Jeversches Wochenblatt 21.02.2014 Seite 1

Dumper fahren wieder neuen Sand heran

TOURISMUS Maßnahme beginnt am 10. März – In Eigenregie der Gemeinde

WANGEROOGE/SAL – Die schwere Sturmflut Anfang Dezember hat den Badestrand nahezu komplett weggerissen. Rund 100 000 Kubikmeter Sand fehlen, den die Inselgemeinde nun wieder in Eigenregie auffahren will. Nach Auskunft von Bürgermeister Holger Kohls soll bereits am 10. März mit der Maßnahme begonnen werden. Etwa acht Wochen lang werden die Dumper täglich Sand aus dem Osten heranfahren, der dann von Raupenfahrzeugen verteilt wird. Ab dem 8. Mai, so die Planung, sollen die Gäste auf Wangerooge wieder einen schönen Badestrand vorfinden. Für die Maßnahme muss die Gemeinde- und Kurverwaltung wieder Fahrzeuge anmieten. Gefahren werden sie von zwölf eigenen Mitarbeitern, so Kohls. Die Kosten für die Maßnahme fallen in diesem Jahr erheblich höher aus als im vergangenen Jahr. Im Wirtschaftsplan der Kurverwaltung werden 500 000 Euro eingeplant. „Mit dieser Summe gehen wir voll ins Minus“, stellte der Bürgermeister fest.

15.02.2014 Kinderfasching in der Dünenhalle wieder voller Erfolg



Am Samstag veranstaltete die Wangerooger SG wieder ihren traditionellen Kinderfasching in der Dünenhalle der Insel. Das Organisationsteam um Kerstin Kortenhorn hatte dabei viele Überraschungen für Klein und Groß parat. Als Highlight des Kinderfaschings gilt dabei die Würstchenpolonaise (siehe Bild rechts). Bis in den frühen Morgen feierten die Erwachsenen Karneval.  Für die Musik sorgten wie in jedem Jahr die „Islandboys“.

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