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Jeversches Wochenblatt 22.02.2014 Seite 7

Abbrüche werden ausgeglichen

INSELSCHUTZ Sanierung des Westdeckwerks lässt noch auf sich warten

Das Vorhaben wird wesentlich teurer als ursprünglich angenommen. Nordostdünen werden aufgefüllt.

VON DÖRTE SALVERIUS WANGEROOGE/WILHELMSHAVEN – Das Deckwerk im Westen Wangerooges ist nicht mehr hoch genug. Das hat Anfang Dezember der Orkan Xaver noch einmal eindrucksvoll deutlich gemacht. Die Sturmflut rollte über das Bauwerk hinweg und überflutete den Westinnengroden. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven (WSA) plant eine umfangreiche Sanierung des Deckwerks. Doch mit dem ursprünglich für dieses Jahr geplanten Baubeginn wird es wohl nichts mehr werden, die Behörde geht eher von 2015 aus. Björn Gäbe, zuständiger Sachbereichsleiter, erläuterte gestern beim Jahrespressegespräch des WSA den Sachstand des Bauvorhabens. Die Planung stehe vor dem Abschluss, nun müssten beim Bundesverkehrsministerium noch die erforderlichen Haushaltsmittel eingeworbene werden.

Westdeckwerk Das Problem ist, dass die Behörde mit der ursprünglichen Kostenschätzung nicht mehr hinkommt. „Die Summe hat sich verdreifacht“ und liege im zweistelligen Millionenbereich, sagte Amtsleiter Holger Alker. Bei der Bemessung des Deckwerkes seien jetzt deutlich höhere Lastansätze zu berücksichtigen als in der anfänglichen Planung, erläuterte Björn Gäbe den Grund für die Kostensteigerung. Deshalb könne das Deckwerk nicht eins zu eins ersetzt werden, sondern müsse in einem viel flacheren Profil angelegt werden. An der Nordostseite der Insel will das Wasser- und Schifffahrtsamt in den nächsten Monaten aktiv werden. Dort hatte die Sturmflut des Orkans Xaver an den Schutzdünen hohe Abbruchkanten hinterlassen. Das WSA werde dort Sand auffahren und die Abbrüche wieder ausgleichen, kündigte Gäbe an. Er schätzt, dass 40 000 Kubikmeter Sand fehlen.

Harlehörn-Düne Sand wird auch auf einem kurzen Teilstück der Harlehörn- Düne benötigt, und zwar direkt im Anschluss an das Deckwerk. Die dort eingebetteten Sandsäcke, die ein Hinterspülen des Deckwerks verhindern sollen, sind durch die Sturmflut wieder freigelegt worden; sie sollen wieder abgedeckt werden. Die Sicherung der Düne mit Sandsäcken habe sich bewährt, resümierte der Sachbereichsleiter. „Sie tragen seit 2001 wesentlich und zuverlässig zum Erosionsschutz der Düne in diesem Teilstück bei“, so Gäbe. Auf der Liste hat das Wasser- und Schifffahrtsamt auf Wangerooge außerdem die Fortsetzung der im vergangenen Jahr angelaufenen Unterhaltungsarbeiten an den Buhnen und am Deckwerksfuß. Hinzu kommen zusätzliche Schäden, die die Sturmflut verursacht hatte, die ebenfalls behoben werden müssen.

Minsener Oog Auch auf der Nachbarinsel Minsener Oog hat Xaver Spuren hinterlassen, die in diesem Jahr beseitig werden sollen. Durch die starke Wellenbelastung sei es am Hauptdamm und an der Buhne A zu Schäden gekommen. Wasserbausteine seien trotz Vermörtelung herausgeschlagen worden, berichtete der Sachbereichsleiter. Diese Löcher müssten nun wieder gefüllt werden.

17.02.2014 Dr.Fritz Peters von der BfW als Kandidat für Bürgermeisterwahl nominiert


Auf der Versammlung der Partei „Bürger für Wangerooge“ (BfW) am Montag Abend im Hotel Hanken wurde der Inselzahnarzt Dr.Fritz Peters (blauer Pullover) zum Kandidaten für die am 25.Mai auf der Insel stattfindende Bürgermeisterwahl aufgestellt. Dr. Fritz Peters war schon einmal, im Jahr 2006, als Bürgermeisterkandidat für die BfW angetreten und war damals gegen den heutigen Amtsinhaber Holger Kohls unterlegen. Sein „offizielles“ Foto wünschte er sich zusammen mit allen seinen anwesenden Parteimitgliedern.

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