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04.11.2013  Pressemitteilung „Haus am Meer“


Der Trägerverein des Haus am Meer auf Wangerooge bedauert sehr, dass es durch einen Sturmschaden am Dach des Landschulheimes ab dem 28.10.13 zu einer Verschmutzung von Strand und Dünen mit Styroporresten gekommen ist. Uns ist bewusst, dass diese Verschmutzungen eine große Gefahr für die Tierwelt und den geschützten Wattenmeerbereich darstellen. Wir unternehmen zur Zeit alles uns mögliche, um die Verschmutzungen zu beseitigen. Heute haben Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung am Strand ab Höhe Surfschule Richtung Haus am Meer Styropor- und andere Dachreste eingesammelt. Hierbei haben auch Mitarbeiterinnen des Nationalparkhauses geholfen. Wir möchten uns für diese engagierte Hilfe auf diesem Weg herzlich bedanken. Ab Montag nächster Woche werden vier Hilfskräfte aus unserer Heimatstadt Hamm (Westf.) für weitere Reinigungs- und Auflesearbeiten auf die Insel kommen. Wir hoffen, dass die Reinigungsarbeiten dann endgültig abgeschlossen werden können.  

 

Für den Vorstand der Freunde des Haus am Meer auf Wangerooge e.V.

 

1. Vorsitzender Kai Henning

Tel. 0231/189986-0

Fax 0231/189986-29

henning@rahenning.de


Jeversches Wochenblatt vom 07.11.2013

Strand wird wieder gereinigt

ORKANSCHÄDEN Reste des Daches füllen mehrere Container

WANGEROOGE/SAL – Das Orkantief „Christian“ hatte in der vergangenen Woche das Dach des Landschulheims „Haus am Meer“ im Westen der Insel stark beschädigt (wir berichteten). Teile des Daches landeten am Strand. Das aus Styropor bestehende Dämmmaterial zerbröselte und verteilte

sich über den Strand. Auf die möglichen negativen Folgen für die Natur und die Umwelt hatten die Grünen hingewiesen. Mittlerweile sind die Außendienstmitarbeiter der Gemeinde- und Kurverwaltung tätig geworden und haben mit einem Radlader den Strand abgefahren. „Zwischen der Segel- und

Surfschule und dem neuen Leuchtturm haben sie bereits einen großen Teil des Materials

aufgesammelt“, sagte stellvertretender Kurdirektor Wilhelm Janssen auf Nachfrage unserer Zeitung. Heute werden sie noch einmal Strand und Dünen absuchen, kündigte Janssen an. Unterstützung erhielt die Gemeinde von der Firma, die im Westen zurzeit die Buhnen instand setzt. Die Bauarbeiter säuberten den Strand zwischen „Haus am Meer“ und Leuchtturm, bargen dort auch die großen Stücke Dachpappe. Nach Angaben von Janssen gab es auch Hilfe von Mellumrat und Nationalpark-Verwaltung. Insgesamt füllen die Reste des Daches mehrere Container, berichtete Janssen. Am Montag kommen vier Helfer des Trägervereins „Freunde des Haus am Meer“ aus Hamm auf die Insel, um die Aufräumarbeiten fortzusetzen.


Foto: Jan Christian Mähr, Styroporstückchen verteilten sich über den ganzen Strand.