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20.06.2014 Inselschule Wangerooge erhält Gegenbesuch aus der Schweiz


Carolin und Dirk Uloth und ihre Kinder, alles ehemalige Wangerooger, hatte es schon vor Jahren familiär und beruflich zurück in die Schweiz verschlagen, die Liebe zur Insel blieb aber, nicht alleine auch durch viele Stippvisiten auf dem Eiland, immer erhalten. Was lag da näher, dass Sohn Luka, mittlerweile in der 6.Klasse der Primarschule Ferenberg in der Gemeinde Bollingen im Kanton Bern, seiner Klasse daher vorschlug, die nächste Klassenfahrt in seiner alten Heimat auf Wangerooge zu verbringen. Dirk Uloth, ehemaliger Pilot bei den Inselfliegern nutzte seine alten Kontakte zur Insel und auf kurz über lang war aus der Idee eine Länder übergreifende Kooperation zweier Schulen geboren. In der Woche vor Pfingsten brachen die Klassen 4, 5 und 6 der Grund- und  Inselschule Wangerooge zu einer Klassenfahrt in die Schweiz auf, bei der viele der Inselkinder erstmals richtige Berge kennen lernten und dass es auch Schnee im Sommer geben kann. Seit vergangenen Sonntag sind 10 Schüler mit zwei Lehrerinnen und Dirk Uloth und Tochter Amelie zum Gegenbesuch auf Wangerooge. Die Unterbringung wurde in beiden Fällen in den Familien geregelt. Vormittags war selbstverständlich gemeinsamer Unterricht, an den Nachmittagen standen viele Aktivitäten auf dem Programm: Zu Fuß um das Ostende, mit dem Rad um den Westen, hoch auf den Alten Leuchtturm, Wattwanderung, Schwimmbad und Kutterfahrt zu den Seehundbänken mit anschließendem Krabbenfang. Natürlich durften auch einige Bäder in der Nordsee nicht fehlen, denn für allen Teilnehmer der Schweizer Gruppe war es der erste Besuch an der Nordsee. „Besonders gefallen hat uns, dass hier keine Autos fahren dürfen“, so Francine Graf und Sarah Langenegger, die beiden Schweizer Lehrerinnen. Sie wollen gerne wieder kommen. Die Anreise der Schweizer Gruppe war letzten Sonntag sehr abenteuerlich. Mit dem Zug gab es unvorhergesehene Zwischenstopps in Kassel, Hannover und Oldenburg, so dass am Ende auch noch ein unplanmäßiger Flug auf die Insel das Erlebnis krönen musste. Der Rückweg an diesem Wochenende verläuft hoffentlich weniger spektakulär, so Reisebegleiter Dirk Uloth.